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Wertungslauf 9 & 10 - 2012 & Rückblick

Am Wochenende vom 28. bis 30. September ging es nochmal zum Lausitzring. Der zum zweiten mal stand der "Preis der Lausitz" auf dem Programm. Für die HAIGO waren es die Wertungsläufe 9 und 10 für das Jahr 2012, und somit das Saisonfinale. Für uns sollte dieses Wochenende das wichtigste des Jahres werden. Ein Premiere stand Worm-Motorsport bevor.

Kurzer Rückblick: 2012 insgesamt für uns ein enttäuschendes Jahr, denn leider war es uns nicht vergönnt den Meistertitel in der Formel Easter verteidigen zu können. Da wir in diesem Jahr die Mindestanzahl der eingeschriebenen Fahrer in der Formel Easter nicht erreicht haben, gab es dieses Jahr leider keine eigene Wertung in der Formel Easter. Die Easter wurden somit automatisch in der Klasse der Mondial gewertet, was leider wenig befriedigend ist. Denn im Grunde chancenlos kämpft man nun mit einem 1300er gegen die großen 1600er mit Doppelwebervergaser. 2012 feierten wir zwar auch wieder zahlreiche Rennsiege in der Easter, doch Meisterschaftspunkte für die Easter gab es leider nicht. Positiv ist dennoch die Entwicklung in der Easter zu bewerten, gerade am letzten Rennwochenende war der positive Trend zu erkennen, bleibt zu hoffen, dass sich für 2013 alle Teilnehmer einschreiben und einer Meisterschaft in der Easter steht 2013 nichts im Wege, doch ohne uns...

Nach dem Gewinn der Meisterschaft 2011 hatten wir den Gedanken, 2012 in die Mondial zu wechseln. Doch haben wir diesen Gedanken mit dem Ziel der Titelverteidigung verworfen, konnte doch, zu diesem Zeitpunkt, keiner die Entwicklung der Easter erahnen. Im Laufe der Saison 2012 kam der Wechselgedanke erneut auf. Die letzten beiden Wertungsläufe der Saison sollten der Test und die Grundlage für die endgültige Entscheidung werden.

Somit gingen wir zum ersten mal mit einem 1600er Motor und Doppelweber an den Start. Der neue 1600er Motor entstand in Zusammenarbeit von Stromhardt Kraft und Worm Motorsport. Stromhardt war besonders für die Kurbelwelle, Pleuel und Kolben zuständig und leistete weitere umfangreiche mechanische Zuarbeiten. Vater übernahm den Bereich des Zylinderkopfes, Auswahl der Nockenwelle und Ventilen und deren Bearbeitung. Besonders viel Wert wurde hier auf die Anpassung und Bearbeitung der Kanäle gelegt. Zu guter letzt kamen noch die gesamte Endmontage und Grundeinstellung der Doppelweber. Wir fühlten uns gut gerüstet.

Somit ging es am Donnerstag Nachmittag auf in die Lausitz, denn Freitag Vormittag stand das erste Freie Training auf dem Programm. Der erste Rollout mit dem neuen Motor dauerte nur 3 Runden dann musste ich den Motor abstellen und das Fahrerlager aufsuchen. Kompletter Verlust des Öldrucks, ein genauer Grund wurde leider nicht gefunden. Da in der Lausitz extrem hohe Fliehkräfte herrschen und wir reglementsgemäß über keine Trockensumpfschmierung verfügen, füllten wir vorsichtshalber noch einen halben Liter mehr Öl auf. Am Nachmittag folgte dann das zweite Freie Training, die Probleme vom Vormittag traten nicht wieder auf und somit konnten wir die gesamten 20 Minuten ohne Probleme absolvieren.

Am Samstag Vormittag wurde es dann ernst, in der Qualifikation für das erste Rennen mussten nun die Karten auf den Tisch. Das Qualifikationstraining verlief ohne Probleme. Und am Ende trat das ein, was wir und alle Anderen so nicht erwartet haben, mit einer Rundenzeit von 1:57.398 gelang uns beim Debüt in der Mondial der Sprung auf P3 und somit in die zweite Startreihe. Wir waren sehr erleichtert und glücklich. Was ich allerdings sehr schade finde, und eigentlich nicht dem Grundgedanken der HAIGO entspricht, dass manche Fahrer mit Erfolg anderer nicht umgehen können. So machte im Fahrerlager das Gerücht die Runde, dass man gegen uns einen Protest plane, da man unser Fahrzeug für nicht Regelkonform im Punkt des Mindestgewichtes halte. Stromhard und dem technischen Kommissar in der Lausitz war es jedoch zu verdanken, dass wir diese Gerüchte vorher aus der Welt schaffen konnten. Der Lausitzring hat eine Waage und diese durften wir nutzen, 451,50 kg lautete das Gewicht am Ende - somit war alles im grünen Bereich.

Am Nachmittag folge dann Rennen 1. Über den Start machte ich mir doch ein paar Gedanken, da wir noch keine Sachs-Sportkupplung haben, sondern mit einer Serienkupplung fahren, wusste ich nicht, wie ich vom Startplatz wegkommen werde. Der Start gelang dann doch sehr gut und ich musste nur einen Platz in der ersten Kurve an Falk Schwarze abgeben. Im Laufe der ersten Runde verlor ich noch einen weiteren Platz an Thomas Hoffmann. Habe ich doch das Problem, dass ich ca. 2-4 Runden brauche, bis die Reifen am MT auf Betriebstemperatur sind und ich in den Kurven angreifen kann. Nach einen Runden langen Kampf mit Thomas gelang es mir mich an ihm vorbei zu bremsen. Somit lag ich auf P3 und das Podium lag in Reichweite. Leider verschlechterte sich im Laufe des Rennens die Motorleistung, er drehte nicht mehr voll aus und somit fehlte mir auf der langen Start-Ziel-Geraden die Endgeschwindigkeit. Somit konnte Jaak Kuul an mir vorbei ziehen. Ich kam zwar in den Kurven an ihn ran, doch vorbei kam ich nicht. Somit erlangten wir beim Debüt P4.

Am Samstag Abend machten wir uns auf die Suche nach dem Fehler und glaubten ihn auch gefunden zu haben. Am Sonntag in der Qualifikation für das zweite Rennen lief der Motor noch schlechter und wir erreichten nur Platz 7. Das Rennen 2 verlief dann sehr spannend, leider hatten wir die Motorprobleme nach wie vor, doch hatte ich packende Zweikämpfe mit Bernd Weber und Frank "Jacky" Thalmann, denen ich mich am Ende doch immer auf der Start-Ziel-Geraden geschlagen geben musste. Am Ende stand P6 auf der Ergebnisliste.

Somit war unser erstes Wochenende in der Mondial vorbei, und wir blicken sehr positiv auf zurück. Wir haben gesehen welches Potential wir haben und wenn wir unsere Probleme in den Griff bekommen, werden wir spannende Rennen 2013 in der Mondial haben.

Somit freuen wir uns auf die Saison 2013 in der Mondial.

Wertungslauf 7 & 8 - 2012

Die Wertungsläufe 7 & 8 der HAIGO Saison 2012 fanden im Rahmen der ADAC GT Masters auf dem Lausitzring statt. Die Anreise erfolgte am Donnerstag, die Qualifikation fand jedoch erst am späten Freitag Nachmittag statt. Die Qualifikation beendete ich mit Position 1 der Formel Easter, trotzdem war ich nicht zufrieden, das Auto lag sehr unruhig und ich hatte sehr starkes Übersteuern beim Einlenken in die langsamen Kurven des Rings. Somit konnte ich kam ich nicht an die Rundenzeiten aus dem vergangenen Jahr heran. Schön, wenn man nur solche Probleme hat, Frank Jakob und Jens-Dieter Maik traf es doch viel härter. Beide mussten das Training mit Motorschaden vorzeitig beenden. Und nun kommt wieder der typische Zusammenhalt der HAIGO zum tragen, die Renngemeinschaft hilft sich untereinander. So bekam Jens-Dieter meinen Ersatzmotor um mit diesem in Rennen starten zu können. Leider hatte Frank dieses Glück nicht, den 2 Ersatzmotoren habe ich nicht an der Strecke, und so musste Frank leider zuschauen.

Für uns kam das böse Erwachen erst am Samstag Vormittag, die Kontrolle und Vorbereitung des Autos stand noch aus, denn das Rennen fand ja erneut am späten Nachmittag statt, da machte mich ein Mechaniker der GT-Masters beim Besichtigen auf einen Mangel aufmerksam. Der Felgenstern der hinteren rechten Felge war gebrochen. Welch ein Glück, dass ich heil ins Fahrerlager kam, dass hätte ins Auge gehen können.

Am späten Nachmittag ging es dann mit neuem Felgenstern ins Rennen 1, dieses Verlief ohne besondere Vorfälle und ich konnte es auf P1 der Easter beenden. Gefolgt von Jens-Dieter mit meinem Ersatzmotor auf P2. Doppelsieg für "Motorenhersteller" Worm-Motorsport könnte man sagen.

Bei der routinemäßigen Kontrolle vor Rennen 2 stellten wir nun auch Risse am linken hinteren Felgenstern fest, also musste auch dieser getauscht werden. Rennen 2 verlief dann erneut ohne Probleme und ich hatte einen tollen Zweikampf mit Michael Wolters aus der Formel Mondial. P1 in der Easter und gekämpft mit der Mondial.

Ein kleiner Vorgeschmack auf das letzte Rennwochenende dieser Saison. Der Umstieg in die Mondial für die Wertungsläufe 9 & 10 ist beschlossene Sache und die Umrüstung des Autos ist in vollem Gange. Wir sind richtig gespannt und können es kaum noch erwarten, wie uns der Einstieg in die Mondial gelingen wird. Ich hoffe Ihr drückt uns auch dort die Daumen.

Bilder folgen später.

Wertungslauf 5 & 6 - 2012

Nach Poznan folgte das Autodrom Most. In der Hoffnung, dass sich die Starterzahl der Formel Easter weiter erholt hat, reisten wir am 3. August nach Most. Für Freitag nachmittag war bereits das Freie Training angesetzt. Unser Auto stand auch bereits im Fahrerlager und ich fehlte leider. Mein Kollege war im Urlaub und so hatte ich den Freitag leider nicht frei bekommen und konnte erst Freitag gegen 21:30 in Most anreisen. Der Wunsch nach einer höhren Teilnehmerzahl in der Easter wurde leider enttäuscht. Da wir hier auf unsere polnischen Motorsportfreunde verzichten mussten. Somit gingen Frank Jakob, Marko Wollenberg, Jens-Dieter Maik und ich für die Easter an den Start.

Die Probleme mit dem Motor sollten wir in den Griff bekommen haben, da es sich herausgestellt hatte, dass hier ein defekter Vergaser die Ursache war. Am Samstag Morgen ging es in das 20 minütige Qualifikationstraining. Motor und Auto liefen richtig gut und ich fühlte mich auch richtig wohl auf der Strecke. Am Ende hieß es P1 in der Easter, gefolgt von Jakob, Maik und Wollenberg. Trotzdem gab es Arbeit für Vater, denn ich meiner 6ten Qualifikationsrunde habe ich meinen Heckflügel verloren. Vielen Dank hier nochmals an Rocco Berger (Tourenwagen), der uns da Teil zurückbrachte. Jedoch war eine Reparatur vor Ort nicht möglich, also musste Vater nach Hause fahren. Zum Glück hatten wir genug Zeit, denn Rennen 1 fand erst am Sonntag Morgen statt. Am Abend kehrte Vater dann zurück und das Auto war bereit für Rennen 1.

Sonntag ging es dann früh ins Rennen 1. Am Start fiel ich leider hinter Frank zurück und brauchte doch einige Runden um mich wieder an ihm vorbei zu kämpfen. Sonst verlief das Rennen völlig unspektakulär und ich konnte es als Erster in der Easter beenden. Am späten Nachmittag folgte Rennen 2. Tagsüber sah es so aus, als sollte es ein Regenrennen werden, doch Pedrus hatte ein Einsehen und lies uns im Trockenen fahren. Rennen 2 verlief ebenso ohne Probleme und ich konnte den ersten Platz der Easter erkämpfen. Zusätzlich gelang es uns in beiden Rennen jeweils den 3ten Platz in der SLM (Gleichmässigkeitswertung) zu erlangen. Somit ging für uns ein erfolgreiches Wochenende zu Ende, wenn auch mit gemischten Gefühlen, denn so richtig zufriedenstellend ist so ein Ergebnis natürlich erst dann, wenn man mehr "Gegner" hat.

Aber wir sehen positiv in die Zukunft.

Wertungslauf 3 & 4 - 2012

Am Freitag vor dem EM-Finale machten wir uns im Konvoi auf den Weg ins Fußball-EM-Gastgeberland Polen. Aber nicht um Fußball zu gucken, für uns standen an diesem Wochenende die Wertungsläufe 3 & 4 der HAIGO 2012 an. Da die Autobahn inzwischen fertig ist, war der Weg nach Poznan schnell und komfortabel bewältigt.

Da sich nach wie vor nicht genügend Teilnehmer in die Formel Easter eingeschrieben haben, gibt es auch in Polen keine Meisterschaftspunkte in der Klasse der Formel Easter. Doch neben Marko Wollenberg, Frank Jakob und mir waren an diesem Wochenende ein paar nette polnische Sportfreunde vertreten. Somit gab es zwar keine Punkte, aber doch immerhin eine Formel Easter Rennwertung.

Am Freitag Abend stand nochmal ein freies Training auf dem Programm, welches uns doch sehr gelegen kam, da wir nach dem kapitalen Schaden in Oschersleben zahlreiche neue Teile im Auto hatten. Nach 4 Runden war jedoch der Rollout auch schon wieder beendet. Der Keilriemen war vom Wasserpumpenrad gesprungen und um den Motor nicht zu überhitzen musste ich den Motor abstellen. Samstag früh stand dann das erste Qualifikationstraining auf dem Zeitplan. Startplatz 1 der Formel Easter für das erste Rennen stimmte uns sehr zufrieden. Rennen 1 am Nachmittag verlief dann leider nicht so wie man es nach der Qualifikation erwartet hätte. Der Motor drehte nicht mehr richtig aus, ca. 2000 Umdrehungen fehlten mir und somit jede Menge PS. Am Ende konnte ich noch einen glücklichen 2. Platz sichern, aber gegen den starken Frank Jakob auf Platz 1 hatte ich in diesem Rennen keine Chance.

Nach dem Rennen machten wir uns auf die Suche nach dem Problem und hofften es gefunden zu haben. Sonntag früh wollten wir es dann in der Qulifikation für das zweite Rennen testen. In der Nacht vom Samstag zum Sonntag gab es sehr heftige Gewitter, der Regen hielt auch am Sonntag Morgen noch an und somit fand die Quali bei nasser Strecke statt. Der Motor lief leider immer noch nicht richtig und zu allem Übel setzte ich das Auto zweimal in den Kies. Die Startposition war somit denkbar schlecht. Das Rennen 2 fand dann am Nahmittag bei strahlendem Sonnenschein und sehr heißen 32 Grad statt. Ich hatte einen sehr guten Start und konnte im Getümmel einige Plätze gut machen. Im Laufe des Rennens lief ich dann auf Frank Jakob auf und konnte den 1. Platz übernehmen. Frank machte zwar sehr viel Druck, doch ich gab den Platz bis zum Ende nicht mehr her.

Es war wieder eine sehr schöne Veranstaltung in Poznan, ich möchte mich für die Gastfreundschaft der polnischen Motorsportler bedanken und freue mich schon auf das nächste mal.

Wertungslauf 1 & 2 - 2012 - Pech in Oschersleben hält an.

Explodierte KupplungVergangenes Wochenende ging die HAIGO in ihre neue Saison 2012. Austragungsort der Wertungsläufe 1 & 2 war die Motorsportarena Oschersleben. Die HAIGO startete erneut im Rahmen des ADAC GT Masters Weekend. Am Freitag stand um 15:00 die Fahrerbesprechung und wenig später das Freie Training auf dem Tagesplan. Bei fast winterlichen Temperaturen ging es auf die Strecke. Das erste freie Training verlief für uns sehr gut, auch wenn man es schwer hatte die Reifen auf Temperatur zu bekommen lief unser Auto ohne Probleme und ich konnte am Ende den 4. Gesamtplatz erfahren.

Reste der KupplungNach einer kalten und sehr stürmischen Nacht, so manches Zelt im Fahrerlager bekam Flügel, stand um 8 Uhr morgens das nasse Qualifikationstraining auf dem Plan. Dieses verlief eigentlich ganz gut. Kurz vor Ende der Qualifikation machte ich mich nochmals auf eine schnelle Runde, die ersten 2 Sektorzeiten waren sehr gut und eine neue persönlich schnellste Runde stand bevor, doch leider kam ich nicht mehr bis zur Ziellinie. Unsere Oscherslebener Defekthexe schlug erneut zu und diesmal sehr heftig. Eine explodierte Druckplatte der Kupplung sorgte für großen Schaden am Auto und somit für eine vorzeitige Heimreise. Der Schaden war vor Ort nicht mehr reparierbar. Somit mussten die ersten Beiden Saisonläufe ohne uns stattfinden.

Hoffen wir, dass es das nächste mal besser läuft.

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ADAC Sachsenring Classic GP Wertungslauf 3 & 4 HAIGO Saison 2017

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