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Meisterfeier 2011

Und schon wieder geht ein Jahr zu Ende. Am vergangenen Wochenende fand im Hotel der Motorsport Arena Oschersleben die Meisterfeier der HAIGO Saison 2011 statt. Und beendete damit auch die 2. Saison von Worm Motorsport im ADAC Historic Cup. Somit ist die Zeit gekommen dieses Jahr nochmals kurz Revue passieren zu lassen.

Nach dem erfolgreichen Einstand in die HAIGO 2010, mit dem 5. Platz in der Meisterschaft und als "Rookie of the year", waren die Erwartungen für dieses Jahr dementsprechend hoch. Mindestens Top 3, eher jedoch Platz 1 sollte es werden. Dieses Vorhaben bekam aber mit Wertungslauf 1 & 2 in der Motorsport Arena Oschersleben am Osterwochenende einen Dämpfer. Starke Motorprobleme kosteten nicht nur die Chance auf Podestplätze, sondern gleich zu Beginn Wertvolle Punkte. Michael Hennig stellte gleich zu Beginn mit einem Doppelsieg seine Ambitionen und Ziele für dieses Jahr klar und verließ Oschersleben als klarer Favorit auf die Meisterschaft.

Zum Wertungslauf 3 & 4 ging es ins polnische Poznan. Mit Platz 4 in Rennen 1 und Platz 2 in Rennen 2 hatten wir endlich wieder in die Form von Ende 2010 zurückgefunden und sahen dem Rest der Saison positiv entgegen. Mit Wertungslauf 5 & 6, welche im tschechischen Autodrom Most stattfanden und 2 Siegen übernahmen wir nun erstmals die Führung in der Formel Easter. Es zeigte sich, dass der Kampf um den Titel wohl nur zwischen Michael Hennig, Frank Jakob und mir geführt wird.

Nach der Sommerpause ging es nochnals nach Most und mit den Siegen in Wertungslauf 7 & 8 bauten wir die Führung in der Meisterschaft weiter aus. Die Reihenfolger der Top 3 lautete Tobias Worm vor Frank Jakob und Michael Hennig.

Anfang September hieß es auf dem Lausitzring im Wertungslauf 9 & 10 schon Punktestand verwalten und nichts riskieren. Mit einem Sieg und dem zweiten Platz wurde dem mehr als Genüge getan. Die letzten beiden Läufe der Saison fanden dann wieder auf dem Eurospeedway statt. Und nun hieß es wirklich, der Titel ist zum greifen nah, nur 4 Punkte fehlten mir zum Gewinn der Meisterschaft in der Easter. Ankommen lautete das Ziel. Da ein Rennfahrer aber selten langsam fahren kann sicherten wir die Führung nicht nur, sondern bauten sie mit Platz 2 und 1 nochmals weiter aus. Somit lautete der Endstand der Top 3 in der Saison 2011, Tobias Worm 247, Michael Hennig 195 und Frank Jakob 189 Punkte. Frank lag bis zu diesem Wochenende auf Platz 2 der Meisterschaft musste diesen aber doch noch an Michael abgeben.

Der letzte Termin für dieses Jahr war die Meisterfeier. Hier wurde die Saison 2011 perfekt, 3 mal durften ich auf die Bühne und Ehrungen in Empfang nehmen. Meister der Formel Easter, 3. Platz "Meister der Meister" und ein ganz besonderer Gewinn war der "Ulli Melkus Gedächnispokal". Überreicht von Frank Nutschan, dem jahrelangen Helfer von Ulli, und neben dem MT77 von Ulli mit der legänderen 81 war dies für mich und ganz besonders für Vater ein sehr emotionaler Moment.

Ulli Melkus Gedächnispokal (Frank Nutschan, Tobias & Volker Worm vlnr.)

Top 3 der Easter (Michael Hennig, Tobias Worm, Frank Jakob vlnr.)

Meister der Meister (Frank "Jacky" Thalmann, Nils-Holger Wilms, Tobias Worm vlnr.)

 

Was soll man nach so einer tollen Saison noch sagen? Geil, Geil Geil, vielleicht? Ja, das kommt dem schon sehr nahe. Denn nur so kann man dieses Jahr aus der Sicht von Worm Motorsport beschreiben.

An dieser Stelle möchten wir uns aber auch bei bei vielen Freunden, Bekannten und Partnern bedanken.

Ganz besonderer Dank gilt natürlich an erster Stelle wieder Stromhardt und Anett, die wieder Unmengen von Zeit aufgebracht haben, damit wir diesem Hobby nachgehen und diese Erfolge feiern dürfen.

Bedanken möchten wir uns aber auch wieder bei allen Fahrern und Teams der HAIGO für die tollen Wochenenden und die vielen spannenden Rennen.

Und "last but not least" gilt der Dank auch wieder der Autolackiererei Goldschmidt, dem Autohaus Böttcher und Brennig Fahrzeugtechnik für die tolle Unterstützung!

Wir freuen uns auf 2012.

Wertungslauf 11 & 12 - 2011

Die letzte Station der HAIGO-Saison 2011 war nochmals der Eurospeedway Lausitz. Der "Preis der Lausitz" stand auf dem Programm. Die Spannung vor den beiden letzten Rennen war fast unerträglich. Wir gingen zwar mit dem guten Gewissen in das Wochenende, dass uns für den Gewinn der Meisterschaft in der Formel Easter nur 4 Punkte genügen würden, aber gerade hier in der Lausitz habe ich schlechte Erinnerungen an 2010. Totalausfall im Training und keine Teilnahme an den beiden Rennen hieß es vergangenes Jahr.

Der erste Termin am Freitag war die technische Abnahme, das gesamte Fahrzeug und die Fahrerbekleidungen wurden intensiv auf ihre Aktualität und Zulassung gecheckt. Alles in Ordnung - Abnahmemarke drauf. Danach ging es zur Fahrerbesprechung, gefahren wird diesmal die verkürzte Variante der GP-Strecke. "Abgekürzt" wird durch das neuen "Hörlitzer Eck".

Am Samstag Vormittag ging es dann zum Freien Training, welches wir zwar auf mit der schnellsten Zeit in der Easter beendeten, aber zufrieden war ich trotzdem nicht. Die Kupplung machte Probleme. Diese wollten wir bis zur Qualifikation beheben. Doch in ca. 1,5h stand die Qualifikation auf dem Zeitplan, dank der tollen Arbeit meines Vaters äh Chefmechanikers stand das Auto pünktlich zu Qualifikation bereit. Spektakulär am Freien Training war allerdings ein Dreher am Eingang der Ersten Kurve, dem schnellsten Stück der Lausitz. Ein Kollege hatte leider Öl verloren, auf dem ich die Haftung verloren habe und eine 360° Drehung hingelegt habe. Da es noch weitere Fahrer betroffen hatte und die Situation somit zu gefährlich wurde, entschied sich die Rennleitung zum Abbruch des Trainings.

Die Qualifikation verlief ohne Probleme, das Auto ging perfekt und somit konnte ich mit einer Zeit von 1:35.734 die 7. Gesamtzeit und die 1. Position in der Formel Easter erlangen. Somit sah alles sehr gut aus für das 1. Rennen am Nachmittag.

Das Rennen am Nachmittag verlief dann ohne größere Probleme, die neue Kupplung, welche wirklich zubiß, verhagelte mir zwar etwas den Start. Ich musste leider meine 1. Position sofort an Michael Hennig abgeben. Danach folgten noch einige Kämpfe mit Fahrern aus der Formel Mondial, die hinter mir gestartet waren, aber auf Grund der Mehrleistung der 1600er Motoren am Start ebenfalls gleich vorbei zogen. Durch diese Kämpfe verlor ich leider den Anschluss an Michael und es entstand ein Rückstand, der so nicht mehr aufzuholen war. Mit dem Wissen eines sicheren 2. Platzes und der damit verbundenen Meisterschaft fuhr ich ruhig zu Ende. Am Ende hieß es auf dem Podium Michael Hennig gefolgt von Tobias Worm und Peter Benz. Gewundert haben wir uns nur etwas über die nicht ganz so guten Rundenzeiten, bei der Überprüfung des Autos stellten wir dann fest, dass der rechte hintere Stoßdämpfer etwas undicht war und somit nicht mehr ganz die gewünschte Wirkung hatte. Dieser wurde getauscht und somit sollte für Sonntag alles in Ordnung sein.

Geschafft! Die Meisterschaft in der Formel Easter haben wir gewonnen. Wow - Saisonziel erreicht. Zur Feier des Tages gab es bei Worm Motorsport für die Fahrerschaft und Teams der HAIGO Freibier und Freisekt! Es wurde lange bis spät in die Nacht gefeiert.

Für mich wie immer ohne Alkohol, denn am Sonntag Vormittag stand das zweite Qualifikationstraining für das zweite Rennen am Nachmittag an. Diese verlief wieder ohne Probleme und wir waren von den Zeiten her wieder auf dem alten Niveau, mit einer Rundenzeit von 1:36.042 erlangte ich jedoch nur Platz 2 in der Easter, denn Michael Hennig war ein knappes Zehntel schneller.

Der Start zum zweiten Rennen verlief dann besser als am Tag zuvor, somit konnte ich vom Start weg direkt an Michael Hennig dran bleiben und wir lieferten uns über mehrere Runden einen tollen Kampf um die erste Position. Leider wurde dieser spannende Zweikampf vorzeitig beendet, da Michael leider ein Ölleck hatte und aufgeben musste. Da er jedoch nicht sofort die Strecke verlassen hatte, sondern sich in die Box retten wollte, verteilte er sein Öl komplett im letzten Drittel der Strecke. Dadurch musste das Rennen leider 5 Minuten vor dem eigentlichen Ende abgebrochen werden. Für die einen war dies sehr unglücklich, da sie somit einem Teil ihres Rennens beraubt wurden, Michael hatte jedoch Glück im Unglück, denn als Ergebnis des Rennens wird immer eine Runde vor dem Abbruch genommen, somit erlangte er trotz Ausfall den 2. Platz. Das Podium war somit Tobias Worm gefolgt von Michael Hennig und Frank Jakob.

Somit ist die Saison 2011 nun vorbei. Wir sind überglücklich, denn wir konnten nicht nur die Meisterschaft in der Formel Easter erringen, sondern wurden auch Gewinner des "Ulli Melkus Gedächnispokals" und erlangten auch den 3. Platz in der HAIGO - Gesamtwertung "Meister der Meister". Jetzt folgt noch die Meisterfeier in Oschersleben und dann geht es erstmal in die verdiente Winterpause. Im April 2012 heißt es dann wieder Angreifen und Titelverteidigung. Bis dahin ein Großes Dankeschön an alle Unterstützer, Partner und Freunde von Worm Motorsport.

 

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Wertungslauf 9 & 10 - 2011

 

Dieses Jahr hatten wir ja leider wieder keinen richtigen Sommer und so machte man sich auch für das erste Septemberwochenende wenig Hoffnung und erwartete erneut ein verregnetes Wochenende und ein Regenrennen. Doch es sollte anders kommen. Bei strahlend blauem Himmel und bis zu sommerlichen 30 Grad empfang der Eurospeedway Lausitz, jetzt wieder Lausitzring genannt, die ADAC GT Masters und die HAIGO im Rahmenprogramm. Freitag stand für uns wenig auf dem Programm, 16:30 gingen die Fahrer der HAIGO gemeinsam zur Fahrerbesprechung und starteten 17:55 zum ersten Freien Training. Große Skepsis machte sich breit, da wir dieses Wochenende die lange Variante des Lausitzrings unter die Räder nehmen würden. Drei lange Geraden und der damit verbundene hohe Vollgasanteil der Strecke ließen an der Motorstandfestigkeit zweifeln. Das Training lief jedoch sehr gut und ich konnte die 1. Position in der Formel Easter erreichen. Wir entschieden uns jedoch das Getriebe nochmals auszubauen und die Übersetzung etwas länger zu machen, damit man am Ende der Geraden noch etwas Spielraum für die Drehzahl hat.

Am Samstag hieß es früh aufstehen, die Qualifikation beendete ich auf P1 der Formel Easter. Am Nachmittag ging es dann auch schon zum Rennen 1. Der Start verlief gut, die ersten 3-4 Runden machte Frank Jakob hinter mir mächtig Druck, jedoch konnte er dies nicht die gesamte Renndauer durchhalten und musste abreißen lassen, somit fuhr ich ohne Probleme auf Platz 1 ins Ziel. Dahinter komplettierten Michael Hennig und Frank Jakob die Top 3.

Jetzt hieß es lange Warten, denn Rennen 2 startete in fast 24 h. Ich hatte die Hoffnung, das Ergebnis vom Vortag wiederholen zu können, doch leider gelang es mir nicht ganz. Der Start ging deutlich in die Hose und ich fiel erstmal deutlich zurück. Leider lief auch der Motor nicht so wie gewünscht, zu Hause stellte sich heraus, dass auf Zylinder 1 und 4 die Auslassventile nicht 100%ig dicht waren und somit die Kompression nicht besonders gut war. Somit musste ich Jagd von hinten machen und hatte es schwer den Anschluss an die 2 Führenden Michael Hennig und Frank Jakob zu finden. Wenige Runden vor Schluss gelang mir dann nach einem spannenden Kampf die Eroberung des 2. Platzes. So ging es dann auch ins Ziel. Michael Hennig gewann gefolgt von mir und Frank Jakob auf dem Podium.

Somit war dies ein wunderbares Wochenende in der Lausitz, schönes Wetter, erfolgreiche Rennen. Die Meisterschaftsposition konnte gefestigt werden, jetzt benötige ich rein rechnerisch noch 4 Punkte und dann ist der sprichwörtliche Sack zu.

 

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Wertungslauf 7 & 8 - 2011

Schneller als gedacht war die Sommerpause in der HAIGO schon wieder vorbei. Wir machten uns erneut auf den Weg ins Autodrom Most, mit Lauf 7 & 8 der HAIGO wurde die zweite Saisonhälfte eingeläutet. Anreise war wie immer für uns der Donnerstag Abend, dies war diesmal auch sehr wichtig, denn das riesige Rennprogramm an diesem Wochenende in Most lies den Platz im Fahrerlager sehr eng werden, Zusammenrücken war angesagt. Eine große Unbekannte sollte an diesem Wochenende das Wetter werden, niemand wusste bleibt es trocken oder werden wir nass. Wir mussten uns überraschen lassen.

Am Freitag stand nur ein freies Training auf der Tagesordnung. In den letzen Minuten fing es leicht an zu regnen und alle waren mit Slicks draußen, zum Glück reichte die Zeit und die Strecke war wurde bis zum Ende nur feucht. Das Training konnte ich als Schnellster der Easter beenden. Die Qualifikation am Samstag fand dann bei absolut trockener Strecke und Sonnenschein statt. Doch leider hatten wir etwas Probleme mit dem Vergaser, wie sich später zeigte war Dreck in der Schwimmerkammer, und so konnte ich nicht ganz an die Zeiten vom Vortag anknüpfen, dennoch reichte es zu Startplatz 2 für das 1. Rennen am Sonntag.

Der Sonntag begann sehr nass, direkt nach dem Aufstehen sah alles nach Regen aus. Doch das erste Rennen blieb trocken. Mit meinem Start war ich eigentlich ganz zufrieden. Ich startete auf der rechten Seite und dachte da die erste Kurve eine Rechtskurve ist, wird diese Position gut sein, doch leider kam es beim Anbremsen zu einem kleinen Rückstau und so konnten einige Fahrer außen vorbei ziehen, doch ich konnte dann gleich wieder kontern. In den folgenden Kurven hatte ich einen aktionreicher Fight mit Michael Hennig, dabei kam es auch zu einer kleinen Offroadeinlage. In der dritten Runde war dieser Kampf leider vorbei, denn Michael hatte einen kapitalen Motorschaden, der nicht nur sein Rennen vernebelte sondern auch meine Onboardkamera. Der Rest des Rennens verlief dann nicht mehr so spektakulär und endete für uns mit dem Sieg der Easter in Rennen 1.

Sehr spannend wurde es schon vor Beginn des Zweiten Rennens, denn Mittags ging ein starker Regenschauer über die Strecke hernieder, dieser hörte zwar auf, doch waren weiter sehr dunkle Wolken am Himmel. So wechselten wir auf Regenreifen, doch sollte dies die richtige Entscheidung sein? Gebangt wurde bis zur Einführungsrunde. Da die Strecke aber doch noch sehr feucht war, stellte sich schnell heraus, dass dies die richtige Entscheidung war. Die Strecke war noch sehr rutschig und wurde dies leider noch mehr, nicht dem Regen geschuldet, sondern dem Öl, welches in den letzten beiden Kurven mit dem Wasser wie Schmierseife wirkte. Dies trieb mich Eingang Start/Ziel in einen heftigen 360° Dreher, welcher mich zum Glück nicht viel Zeit kostete. Somit konnte ich am Ende erneut den Sieg der Easter einfahren.

Durch dieses optimale Ergebnis konnten wir den Vorsprung in der Meisterschaft weiter ausbauen, 29 Punkte Vorsprung sind schon ein gutes Polster, wollen wir hoffen, dass dieses bis zum Ende reicht.

 

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Wertungslauf 5 & 6 - 2011

Am frühen Donnerstag Abend machten wir uns auf zum tschechischen Autodrom Most. Kurz bevor es dunkel wurde erreichten wir unser Ziel, jetzt noch schnell aufgebaut und das dritte Event der HAIGO-Saison 2011 konnte kommen.

Freitag morgen stand als Erstes die Fahrerbesprechung an und wieder einmal wurden wir sehr herzlich in Most begrüßt, man hatte das Gefühl man freut sich die HAIGO im Programm zu haben. 14:00 Uhr folgte bereits das erste Qualifikationstraining, das Ergebnis hier ist entscheidend für die Startposition für das Rennen 1. Die Qualifikation lief richtig gut und ich konnte mir mit einer Rundenzeit von 1:53.843 Gesamtplatz 8 und die Pole Position der Formel Easter sichern.

Jetzt hieß es erstmal warten, denn Rennen 1 startete erst Samstag Mittag. Somit hatten wir noch viel Zeit, denn ganz ungewohnt für uns mussten wir das Auto nur Tanken, sonst gab es nichts zu tun. Die Zeit wurde zum Kontakt und für Benzingesprächen mit den anderen Fahrerkollegen genutzt. Diese scherzten auch schon, denn Vater sollte doch mal den Motor öffnen und gucken warum er denn jetzt so gut geht. Diese Idee wurde aber von mir und Stromhardt energisch unterbunden.

Rennen 1 lief für mich sehr erfolgreich, mit einem guten Start gelang es mir die erste Position zu halten. Dann folgte ein relativ unspäktakuläres Rennen, welches ich mit über 30s vor dem Zweiten Michael Hennig beendete. Dahinter folgten auf den Plätzen Frank Jakop, Peter Benz, Lutz Stallbaum und Marko Wollenberg.

Der Sonntag begann mit dem zweiten Qualifikationstraining, wieder konnte ich Startplatz 1 der Easter einfahren und stand zusätzlich auf der gewünschten rechten Seite der Zielgeraden, da die erste Kurve rechts rum geht, sah ich hier doch Vorteile. Der Start ins zweite Rennen verlief ebenso gut wie spektakulär, ich kam gut weg hatte jedoch einen kleinen Verbremser und die erste Kurve, konnte jedoch erneut die P1 in der Easter verteidigen. Stark vom Pech verfolgt war an diesem Wochenende Michael Hennig, der aufgrund eines tech. Defektes die Startaufstellung verlassen musste und dem Feld aus der Boxengasse hinter herjagte. Wie in Rennen 1 auch, hatte ich ein ruhiges, problemloses Rennen und beendete es mit komfortablen Vorsprung auf Platz 1 vor Michael Hennig und Peter Benz.

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Start Lauf 2

Quelle: Familie Stallbaum

Insgesamt ein doch perfektes Wochenende für Worm-Motorsport, die Führung in der Meisterschaft konnte ausgebaut werden. So kann es im August in Most weitergehen. Jetzt haben wir erstmal Sommerpause. Also bis dahin!

Wertungslauf 3 & 4 - 2011

Die zweite Station der Saison 2011 führte uns ins knapp 450 km entfernte polnische Poznan. Nach dem enttäuschenden Wochenende in Oschersleben hofften wir auf Besserung. Ein großes Feld der HAIGO hatte den Weg an die schnelle und schöne Strecke gefunden. Zusätzlich durften wir auch ein paar polnische Motorsportfreunde mit ihren historischen Fahrzeugen begrüßen und Alle freuten sich auf die gemeinsamen Rennen.

Nach den Motorproblemen in Oschersleben stand viel Arbeit für Vater auf dem Programm, der Motor musste komplett überarbeitet werden. Da Ankommen und Punkten das oberste Ziel lautete, gingen wir mit einem etwas konservativen Motor an den Start. In der Qualifikation für Rennen 1 erlangten wir den 2. Startplatz, nur Michael Hennig war schneller. Dahinter machten Frank Jakob, Sebastian Wilfert, Reinhard Zängler, Peter Benz, Lutz Stallbaum, Jens Weisbrod und Marko Wollenberg das Starterfeld der Formel Easter komplett. So gingen am Nachmittag insgesamt 26 Fahrzeuge ins erste Rennen. Das riesen Starterfeld sorgte für viel Verkehr und es dauerte  mehre Kurven, bis sich das Feld sortiert hatte. Am Ende der ersten Runde war ich auf Position 4 hinter Frank Jakob, Seabstian Wilfert und Michael Hennig. In der Mitte des Rennens machte Michael einen Fehler und drehte sich, so kam ich auf Platz 2 und hätte eigentlich nur zu Ende fahren müssen, doch 2 Runden vor Schluss machte ich leider in der selben Kurven ebenso einen Fehler und drehte mich. So fiel ich hinter Peter Benz auf den 5 Platz zurück. Am Ende reichte es für den 4. Platz hinter Frank Jakob, Sebsatian Wilfert und Peter Benz.

In Qualifkation 2 am Sonntag Morgen erzielte ich den 3. Startplatz hinter Wilfert und Hennig für das zweite Rennen. Am Start ging es genau so eng zu wie im ersten Rennen und es folgte eines meiner bisher spannendsten Rennen. Über die komplette Renndistanz von 12 Runden kämpften Peter Benz und ich Rad an Rad um den zweiten Platz, regelmäßige Postitionswechsel und Ausbremsmanöver sorgten nicht nur bei Peter und mir für viel Freude, auch die Zuschauer auf der Tribüne hatten sichtlich Spass uns zu zusehen. Mit 0,2s Vorsprung vor Peter kam ich auf Platz 2 ins Ziel. Was für ein Rennen!

Durch dieses tolle Wochenende konnten wir die Führung in der Cupwertung übernehmen. Mit 73 Punkten lieg ich vor Frank Jakob (64 Pkt.) und Michael Hennig (50 Pkt.).

Das nächste Rennen ist im tschechischen Most, hoffentlich können wir diese Position in der Tabelle verteidigen.

Nächstes Event

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ADAC Sachsenring Classic GP Wertungslauf 3 & 4 HAIGO Saison 2017

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