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Meisterfeier 2010

Die letzte Veranstaltung 2010 war die Meisterfeier im Schloß Schleinitz. Hier kommen alle Fahrer und Teams nochmal zusammen um die Meister des Jahres zu ehren und gemeinsam den Saisonabschluss zu feiern. Mit meinem fünften Gesamtplatz in der Formel Easter war natürlich nicht mit einem Pokal zu rechnen, doch es kam anders als gedacht. Als "Rookie of the Year", also der erfolgreichste Neueinsteiger 2010 wurde ich geehrt und war mächtig stolz. So kann es weitergehen!

 

Worm Motorsport bedankt sich bei allen Beteiligten und Partnern für die erfolgreiche Saison 2010.

 

Danke und bis 2011!

Wertungslauf 9 & 10 - 2010

Premierenveranstaltung für den ADMV Classic Grand Prix, so gab es doch noch ein paar organisatorische Schwierigkeiten zu überwinden. Aber am Ende wurde alles geregelt und in der Fahrerbesprechung zu aller Zufriedenheit wurde ein Kompromiss geschlossen. Somit konnte das Rennwochenende beginnen. Rückblickend auf die zwei vergangenen Rennen hatte ich doch relativ wenig Optimismus. Das Wochenende begann auch so, wie die vergangenen aufhörten. Im Freien Training hatte ich erneut mit Temperaturproblemen zu kämpfen und fuhr nach wenigen Runden zurück in die Box. Wir entschieden uns erneut die Zylinderkopfdichtung zu wechseln und wurden kurz vor der Qualifikation fertig. Unser Ziel war Angriff, wenn der Motor kaputt geht, geht er halt kaputt. Somit gelang es mir in der Qualifikation den zweiten Startplatz in der Formel Easter zu erlangen und war sehr zufrieden. Trotzdem fiel der Optimismus für das Rennen immer noch gering aus, da wir nicht wußten, ob der Motor halten wird.

Der Rennsonntag kam und der erste Lauf begann, 5 Runden lang machte ich Jagd auf Michael Hennig in seinem MT77 auf Position 1, bis sein Rennen sehr spektakulär beendet wurde. An seinem linken Hinterrad brach der Felgenstern und er drehte sich direkt vor mir von der Piste, zum Glück konnte ich eine Kollision vermeiden. Somit erbte ich den ersten Platz und konnte diesen nach Hause fahren.

Im Zweiten Lauf konnte sich Silvio Keilig an die Spitze der Formel Easter setzen. Der Abstand blieb im Bereich von wenigen Sekunden konstant, da Michael Hennig von hinten startete hatten wir eigentlich keinen Druck von hinten zu erwarten und so fuhren Silvio und ich ein konstantes Rennen an der Spitze. Jedoch kam kurz vor Ende eine Safetycar-Phase, da Frank "Jacky" Thalmann in der Formel Mondial leider Eingang Start-Ziel in die Betonmauer krachte. Die Safetycar-Phase dauerte bis 2 Runden vor Schluss und somit hatten ich am Ende doch noch Michael Hennig im Nacken und somit wurden die 2 letzten Runden nochmal richtig spannend. Er machte viel Druck doch durch die berühmte "Kampflinie" konnte ich meine Position vor ihm halten und wurde am Ende Zweiter. Zusätzlich konnte ich in beiden Läufen jeweils den Ersten Platz in der Gleichmäßigkeit erlangen. So entwickelte sich das letzte Wochenende zu meinem Besten der Saison. Ein krönender Saisonabschluss für Worm Motorsport. Alle sind Happy und freuen sich jetzt schon auf 2011.

Wertungslauf 7 & 8 - 2010

Dieses Wochenende erwartete mich eine komplett neue Rennstrecke, da Most und Schleiz mir nicht ganz unbekannt waren, so war ich auf dem Eurospeedway Lausitz bisher nur zum Zuschauen. Trotzdem war dies nicht ein so großer Nachteil wie einige vielleicht vermuteten, denn hatte ich doch die Tage zuvor noch mal kräftig Kilometer mit dem Simulator am PC auf dem Eurospeedway zurückgelegt. Das diese Veranstalltung für uns aber die schlimmste der Saison werden sollte, konnten wir noch nicht ahnen.

Das Freie Training stand an und der Himmel öffnete seine Schleusen, das erste Mal mit dem MT im Regen und ich freute mich drauf. Nach 3 Runden ging aber der Motor aus und ich musste von der Streckensicherung zurück in die Box geschleppt werden. Ernüchternde Diagnose: Wasserverlust, Defekte Zylinderkopfdichtung und das Schlimmste - Riss im Alugus des Zylinderkopfes. Leider verfügen wir noch nicht über einen kompletten Ersatzmotor. Keine Teilnahme an der Qualifikation und an den 2 Rennen waren die Folge - verbannt zum Zuschauen.

Doch dieses Pech eröffnete mir Interessante Einblicke hinter die organisatorischen Kulissen der Haigo. Stromhardt Kraft unser Serienchef, der auch bei unseren Rennen die Position des Streckensprechers einnimmt, bat mich um Mithilfe. Somit sah ich die Rennen der HAIGO aus der Perspektive des Streckensprechers aus dem Race-Tower.

Beeindruckt haben mich aber nicht nur die Rennen der HAIGO, sondern auch das herzliche Verhältnis zwischen Stromhardt und den Verantwortlichen der ADAC Masters und des Eurospeedways. Stromhardt konnte in den vergangenen Jahren wirklich sehr wichtige und freundschaftliche Kontakte knüpfen. So spannend und interessant diese Einblicke waren, so sehr habe ich aber auch die Teilnahme an den Rennen vermisst. Aber wir kommen ja dieses Jahr wieder. Also bis zum ADMV Classic Grand Prix in einem Monat, hier auf dem Eurospeedway.

Wertungslauf 5 & 6 - 2010

Die dritte Station der HAIGO 2010 war der 5. Sparkassen Classic Grand Prix auf der traditionsreichen Rennstrecke "Schleizer Dreieck". Unser MT kehrte erstmals seit 1990 wieder auf bekanntes Terrain zurück und ich wandelte so zusagen auf Vaters Spuren. Die tollen Rennen und Geschichten die Rund um "Buchhübel" und "Seng" vom Vater erzählt wurden und die die Historie der Formel Easter so prägten, ließen meine Vorfreude auf das Wochenende steigen. Auch wenn ich doch etwas enttäuscht war, da es an diesem Wochenende keine Rennwertung gab, sondern "nur" eine Gleichmässigkeitsprüfung.

So ging es zum Freien Training erstmals auf die Strecke, da ich generell Streckenverläufe mir sehr schnell einprägen kann, dauerte es nur wenige Runden um mich auf die Strecke einzuschießen. Am späten Nachmittag fuhren wir die Qualifikation und die Zeitenjagd konnte beginnen. Ich kam immer besser zu Recht und belegte am Ende einen respektablen 6. Gesamtplatz und konnte somit sogar einige Fahrzeuge der 1600er Formel Mondial hinter mir lassen. Trotzdem war ich nur der zweitschnellste 1300er, denn Silvio Keilig war doch noch knappe 3 Zehntel schneller.

Am Abend entschied man dann, dass das Grid nicht nach diesen Zeiten aufgestellt wird, sondern der Startpplatz der Position in der Meisterschaft entspricht und ein Einzelstart erfolgt. Aufgrund der Streckensicherheit sind ja, wie Eingangs erwehnt, an diesem Wochenende nur Gleichmässigkeitsläufe erlaubt und somit wollte man zusätzlich etwas Gefahr herausnehmen.

 

 

Die Umsetzung am Rennsonntag war allerdings garnicht so schlecht, die Freigabe des Rennens erfolgte durch einen Mann, der von vorn nach hinten mit einer Grünen Flagge rannte und so Startreihe für Startreihe freigab. Da er ziemlich schnell rannte, blieben wir alle doch eng beisammen. Ich hatte ein tolles Rennen mit einigen Überholmanövern, dabei blieb zwar die Gleichmässigkeit auf der Strecke, aber der Spass war umso größer.

Diesen hatte ich allerdings in Rennen 2 nicht mehr, da bereits in der zweiten Runde im Streckenabschnitt "Seng" bei ca. 8500 U/min der Kolben des 1. Zylinders das zeitliche segnete und der Motor in einer blauen Wolke aus Wasser und Öl auflöste. Jörg Koitsch, der zu diesem Zeitpunkt nur wenige Meter hinter mir war, kann davon leidvoll berichten. Sorry, für den schmutzigen Wagen! So stand ich den Rest des Rennens am Streckenrand und konnte leider den Anderen nur noch zuschauen.

Somit war ich dieses Wochenende wirklich auf Vaters Spuren, denn auch ihn hat hier der Defektteufel oft erwischt. Aber wir kommen ja wieder, auf ein Neues in Schleiz 2011.

Wertungslauf 3 & 4 - 2010

Erneut führte der Weg uns ins tschechische Most. Diesmal reisten Vater und ich gemeinsam an und ich musste das Freie Training nicht ausfallen lassen. Dieses lief sehr gut und durch das Sammeln von immer mehr Fahrerfahrung mit dem Fahrzeug konnten auch im Vergleich zum letzten Mal die Rundenzeiten kontinuierlich gesteigert werden. Dies zeichnete sich auch in der Qualifikation ab, denn ich konnte deutlich Zeit auf Silivo Keilig und Michael Hennig gut machen. Startposition 2 war das vielversprechende Endergebnis und wir blickten erwartungsvoll auf den Rennsonntag.

altRennen 1 begann phänomenal, ich konnte mich in der ersten Runde an die Spitze der Formel Easter setzen und diese Position einige Runden vor Michael Hennig und Silvio Keilig behaupten. Doch leider war es mir nicht gegönnt dies bis zum Ende des Rennens durch zu halten. Die Motortemperatur stieg und der Motor verlohr an Leistung. Michael und Silvio zogen somit sehr schnell an mir vorbei und ich entschied mich auf Sicherheit zu fahren um wenigstens auf Position 3 ins Ziel zu kommen. Der Motor wurde immer heißer und es kam was kamen musste im Rückspiegel sah ich, wie aus der Vergaseröffnung Wasserdampf aufstieg. Ich wusste, ich muss noch diese und eine weitere Runde fahren, dies wollte ich nicht riskieren und nahm das Gas weg und machte mich auf den Weg in die Box, kurz vor der Einfahrt in die Box wurde ich von Nils-Holger Wilms dem Gesamtführenden des Rennens überrundet. Somit fuhr ich in der Box über die Ziellinie und wurde als Dritter gewertet. Welch ein Glück!

 

altRennen 2 startete ich von Platz 3 und blieb auch sehr lange auf dieser Position, jedoch schlug bei Michael Hennig der Defektteufel zu und ich konnte Platz 2 erben, welchen ich bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Somit kam ich hinter Silvio Keilig und vor Lutz Stallbaum ins Ziel.

Das zweite Rennwochenende lag hinter uns und wir hatten jetzt schon mehr erreicht, als wir uns erträumt hatten. So kann es weiter gehen!

Wertungslauf 1 & 2 - 2010

Seit dem Frühjahrstraining sind fast 2 Monate vergangen, die Hinterradaufhängung ist repariert und optimiert. Somit konnte der 1. und 2. Wertungslauf kommen, die geplante Anreise für Donnerstagabend fiel allerdings für mich ins Wasser, ich hatte leider nicht frei bekommen und so musste der Vater die Reise erstmal allein nach Most antreten. Am Freitag waren Freies Fahren gegen Bezahlung und das offizielle Freie Training angesagt, somit konnte Vater das Auto vormittags nochmal testen. Das offizielle Freie Training musste für uns ausfallen, da ich nicht anwesend war. Zu allem Pech ging am Vormittag auch noch das Gangrad des vierten Gangs kaputt und das Getriebe musste ausgebaut und repariert werden.

Am Abend gegen 23 Uhr kam ich dann auch endlich in Most an und erfuhr erstmal von den Geschehnissen des Tages, Vater war aber fleißig und alles war schon wieder repariert und bereit für die Qualifikation am nächsten Morgen. Früh Aufstehen war angesagt, aber ich konnte vor Aufregung eh nicht besonders gut schlafen, denn jetzt sollte es ernst werden, der erste direkte Vergleich mit den anderen Fahrern der Formel Easter stand bevor. Meine erste Qualifikation in der HAIGO lief besser als gedacht, am Ende landete ich auf Startplatz 3 der Easter und dies war nicht nur für mich eine Überraschung.

 

altDer Rennsonntag kam und ebenso der erste stehende Start, diesen habe ich allerdings total verhauen. Theoretisch wusste ich, wie man startet, doch in der Praxis sah es anders aus, die Drehzahl ging so sehr in den Keller, dass ich einfach nicht vom Fleck kam und sofort die ersten Plätze an die Konkurenz abgeben musste. Diese konnte ich mir in den folgenden Runden Platz um Platz zurück holen und lag zu Mitte des Rennens wieder auf Platz 3. Bis erneut das Pech zuschlug, wie im Frühjahrstraining begann der Motor beim Beschleunigen zu stottern und nahm dann entgültig kein Gas mehr an. Kraftstofffilter erneut zugesetzt, nach einer Reinigung in der Box ging es für 2 Runden nochmals auf die Strecke, dann war das Rennen vorbei und das erhoffte Podium sollte noch auf sich warten lassen. Ich war doch sehr enttäuscht.alt

Doch Rennen 2 sollte ja noch kommen und somit eine neue Chance. Endlich hatten wir festgestellt warum der Kraftstofffilter sich zusetzte, Rückstände vom Zuschneiden des Sicherheitstankschaum sammelten sich im Filter und setzten diesen zu. Fehler erkannt und behoben, dies sollte nun nicht mehr passieren. Durch das Ergebnis aus Rennen 1 musste ich aus dem hinteren Teil des Feldes starten, kam aber diesmal deutlich besser weg und konnte somit schon ab Start erste Positionen gut machen und sogar im Laufe des Rennens Position 3 erobern. Diesmal konnte ich diesen Platz bis zum Ende halten und kam hinter Silvio Keilig und Michael Hennig ins Ziel. Das erste Podest und der erste Pokal - Ein schönes Wochenende!

Frühjahrstraining Most 2010

Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, ich sollte das erste Mal in meinem Leben Platz im MT77 nehmen und die ersten Meter auf einer Rennstrecke zurücklegen. Ort und Zeitpunkt für diesen "historischen" Moment war das Frühjahrstraining des MSC Leipzig am 28. März 2010 auf dem Autodrom Most. Das Augenmerk lag also nicht nur auf der ersten Ausfahrt des MT´s nach der Restauration sondern natürlich auch auf mir. Die Strecke war die richtige Wahl, denn nur das Auto war neu, die Strecke nicht, denn sie war mir von vielen Runden im Suzuki Swift GTi bei den Veranstalltungen des MSC Leipzig ans Herz gewachsen, an denen wir regelmäßig seit 1996 teilnahmen.

altDie erste Ausfahrt machte Vater, schließlich sollten meine ersten Runden ja in einem Auto stattfinden welches auch ordentlich fährt. Zufrieden kehrte er nach 20min Testfahrt an die Box zurück. Somit war ich in der nächsten Session dran. Die Aufregung stieg ins Unermessliche, die eigene Erwartung und der eigene Erfolgsdruck hatten großen Anteil daran, denn schließlich wollte man sich als Sohn eines Rennfahrers vor den anderen Teilnehmern und ganz besonders vorm Vater nicht blamieren.

Die erste Ausfahrt war aber doch schneller vorbei als gedacht, nach 6 Runden war erstmal Schluss, der Motor begann zu stottern und nahm kein Gas mehr an, Diagnose in der Box Kraftstofffilter zugesetzt, Vergaser bekam keinen Sprit mehr. Filter gereinigt und raus ging es wieder auf die Strecke. Nach weiteren 5 Runden folgte die erste Schrecksekunde meiner noch so jungen Rennsport Karriere - Anbremsen zur zweiten Schikane wie die Runden zuvor, doch einlenken brauchte ich nicht mehr, denn das machte das Auto von allein. Der erste Dreher ging auf mein Konto. Als ich nun weiterfahren wollte bemerkte ich, dass das Auto nicht mehr gerade aus fuhr und ich stellte den MT am Streckenrand ab. Ein erster Blick zeigt mir, dass hinten links das Rad sehr schief da stand. Auto am Haken und zurück in die Box, Schadensbilanz: unterer Lenker an der Radaufhängung gebrochen. Somit war für heute Schluss und die erste Ausfahrt für mich nach 11 Runden beendet. Weit weniger Training als gedacht.

Trotzdem war ich megahappy und zufrieden mit mir, denn ich bekam von allen Seiten Lob für die Leistung, die ich in den ersten Runden doch gezeigt habe. Auch Vater war zufrieden, aber auch enttäuscht, dass es doch so schnell wieder vorbei war. Meine eigene Einschätzung war ebenso sehr positiv, sehr schnell konnte ich mit dem MT anfreunden und von Runde zu Runde steigern, auch das Handling war für zufriedenstellend. So fühlte ich mich bereit für die HAIGO und den ersten Lauf am 21. - 23. Mai 2010 hier in Most.

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