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Das Aktuelle Fahrzeug von Worm Motorsport

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foto: Łukasz Szewczyk / Onet.pl

 

Der von Worm Motorsport gegenwärtig eingesetzte "Formel Easter" wurde bereits 1977 von dem damaligem Leipziger Rennwagenpilot Heiner Lindner gebaut. Das Fahrzeug stammt somit aus der ersten Serie des Rennwagens MT 77, der seinerzeit von einer ganzen Gruppe von Fahrern und Technikern neu entwickelt und unter der Bezeichnung SRG–MT 77 (Sozialistische Renngemeinschaft Melkus-Thaßler 1977) an den Start gebracht wurd.

Heiner Lindner in (später unserem)  MT77.

Mit diesem Auto mit der Startnummer 82 konnte Heiner Lindner auf Anhieb das bei strömendem Regen stattfindende Sachsenringrennen 1977 gewinnen, in den Folgejahren 1978 und 1979 konnte er diesen Erfolg an gleicher Stelle wiederholen und wurde in beiden Jahren mit diesem Fahrzeug auch DDR-Meister.

 

Ab Mitte 1981 wurde der Wagen unter der Nr. 86 vom Ilmenauer Wolfgang Wöhner zum Einsatz gebracht, der damit bis zur Beendigung seiner aktiven Laufbahn 1985 mehrfach sehr gute Plätze in der DDR-Meisterschaft und in den Pokalläufen erzielen konnte.

1986 startete der Wagen mit seinem neuen Besitzer Bernd Rauscher in der DDR-Meisterschaft, nach der Rennsaison des gleichen Jahres ging das Auto an den Motorsportclub Kraftverkehr Leipzig. Der MC KVL setzte das Auto zunächst in der Leistungsklasse II mit dem Fahrer Jürgen Schaffert ein, wegen dessen Ausreise aus der DDR wurde das Fahrzeug dann an Volker Worm übergeben, der damit insbesondere von 1991 bis 1994 in der Formel EURO viele Podestplätze erringen konnte.

Insgesamt wurden mit diesem Rennwagen von 1977 bis 1989 allein auf den Rennstrecken der DDR 23 Podestplätze erreicht, allein am Sachsenring fuhr dieses Auto fünf Mal als Erstes über den Zielstrich! Dazu kommen unzählige gute Platzierungen im Pokal der sozialistischen Länder und nach der Wende in der Formel Euro. Auch der letzte Einsatz im Herbst 1994 am Nürburgring endete mit einem ersten Platz. Nach diesem letzten Sieg war das Fahrzeug lange Zeit abgestellt, wurde dann in mehreren Etappen von Grund auf restauriert und befindet sich seit März 2010 im aktiven Einsatz in der Rennserie HAIGO.

 


 

Die Technik des Wagens fundiert auf dem damaligem Reglement der Motorsportförderation der sozialistischen Länder, ausgegeben 1988 und gültig ab 1989, abgestimmt auf die Bestimmungen des Internationalen Sportgesetzes der FIA, Anhang J Gruppe E Formelfreie Rennwagen. Damit entspricht das Fahrzeug heute den FIA- Bestimmungen Anhang K, den Gesetzen und Bestimmungen des DMSB sowie den Bestimmungen der Rennserie HAIGO.

Das Fahrzeug verfügt über einen HISTORIC TECHNICAL PASSPORT, ausgestellt vom DMSB am 07.07.2010. 

 

Technische Daten MT 77 Formel Easter.

Technische Daten MT 77 Formel Mondial.

 

Motor:

  • 4 Takt Reihenvierzylinder-Motor auf Basis des Lada 21011 / des Lada 2106
  • eine obenliegende Nockenwelle über Steuerkette angetrieben
  • 8 Ventile über Schlepphebel betätigt
  • Bohrung: 79 mm, Hub: 66 mm / 80 mm, Hubraum: 1294 ccm / 1598 ccm
  • Verdichtung: 10,5 : 1
  • elektronische Zündung mit Hall-Geber und rotierender Verteilung
  • 4 in 1 Auspuffanlage, Fächerkrümmer, ohne Schalldämpfer
  • ca. 120 PS bei 8500 U/min / ca. 150 PS bei 7500 U/min

 

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Kraftstoffsystem:

  • Doppelfallstromvergaser / Weber Doppelvergaser DCOE 45
  • mechanische Kraftstoffpumpe (Serie) / elektische Kraftstoffpumpe FACET
  • einstellbarer Druckregler
  • 28l Tank aus GFK (Eigenbau)
  • Sicherheitstankschaum

 

Getriebe:

  • 5 Gang Schaltgetriebe
  • H - Schaltung
  • unsynchronisiert
  • Rückwärtsgang mit Sperre
  • 19 verschiedene Übersetzungen

 

Chassis:

  • Rohrrahmen geschweißt
  • nahtloses Stahlrohr unterschiedlicher Dimensionen

 

Radaufhänung:

  • Quer- und Längslenker aus nahtlosem Stahrohr 22mm x 1,5mm
  • Uniball-Gelenke
  • 4 Einzelfederbeine mit Öldruckdämpfern
  • Zahnstangenlenkung ohne Servounterstützung
  • Stabilisator vorn und hinten (hinten momentan nicht verbaut)
  • vorn vom Cockpit aus einstellbar

 

Bremsanlage:

  • hydraulische Zweikreisbremse
  • mit zwei Hauptbremszylindern über Waagebalken verbunden
  • einstellbar vom Cockpit (Bremsbalance)
  • Vierkolbenfestsattel-Scheibenbremse vorn
  • Einkolbenschwimmsattel-Scheibenbremse hinten

 

Räder:

  • Leichtmetallräder aus Alu und Elektron
  • Mehrteilig
  • 8 x 13 Zoll vorn
  • 9 x 13 Zoll / 10 x 13 Zoll hinten
  • teilweise noch original UDSSR- bzw. ČSSR-Produktion

  • Neuteile - Sonderanfertigung BBS

 

Bereifung:

  • Slicks - Marke Toyo, Kumho, Michelin, Dunlop
  • Regenreifen - Marke Kumho
  • 175/55R13 vorn
  • 215/50R13 hinten

 

Karosserie:

  • Glasfaserverstärktes Polyesterharz
  • Bodenplatte aus 4mm Sperrholz
  • Heckunterteil aus 1mm Alublech
  • Heckspoiler aus GFK beschichtetem Sperrholz

 

Abmessungen:

  • Radstand: 2225 mm
  • Länge: 4000 mm
  • Breite: 1850 mm
  • Höhe: 900 mm
  • Gewicht: 435 kg / 450 kg (trocken)

 

Fahrleistungen:

  •  0-100 km/h: ca. 3,5 s / ca. 3,0s (abhängig von der Übersetzung)
  • Vmax: 250 km/h / 260 km/h (abhängig von der Übersetzung)

 

Sonstiges:

 

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