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Sachsenring 1976 - auf nagelneuen Reifen ein harter, rundenlanger Kampf mit meinem Freund Wolfgang Petri, in der letzten Runde auf der Abfahrt vom Heiteren Blick konnte ich Wolfgang überholen und wurde hinter Gerhard Bedrich, Frieder Kramer und Werner Juppe glücklicher Vierter! Zu meiner großen Freude war ich dann auch noch im nachfolgendem "Illustriertem Motorsport"alt mit auf der Titelseite abgebildet.

Schleiz 1976 - die Ampel zeigt grün, neben mir, neben der Begrenzungslinie, überholt Klaus Ludwig, zieht vor mir wieder zurück auf die Strecke, ich bremse, werde von hinten geschoben, berühre den Wagen von Klaus Ludwig, er dreht quer und pflügt durchs Feld und schießt dabei H.J. Vogel ab, der fast einen Totalschaden erleidet.

Ich muss anhalten, direkt vor der Box, springe aus dem Auto und ziehe wie wild die Spitze nach vorn, deren Halterung sich verbogen hatte. Dann zurück ins Auto, mein Bruder schnallt mich wieder an und ich fahre der Meute hinterher. Wie ich die Abfahrt zur Seng erreiche, sehe ich den letzten des Feldes ganz oben kurz vor Lug ins Land. Mit Wut im Bauch werde ich noch 7. , mein Freund Wolfgang Petri knallte jedoch kurz vor Rennende mit einem geplatzten Reifen in Höhe der Boxengasse in die gegenüberliegende Mauer vor der Tribüne, Wolfgang bleibt zum Glück auch diesmal unverletzt, sein Auto aber erleidet Totalschaden!

Frohburg 1976 - Frieder Kramer gewinnt ungefährdet, aber dann komme schon ich, 2.Platz, wieder nach hartem Kampf mit Wolfgang Petri, der 3. wurde. Gerhard Bedrich, der sonst immer den 2.Platz belegt hatte, war mittlerweile mit einem Startverbot belegt worden, da ihm unerlaubte Veränderungen an seinem Motor nachgewiesen worden waren.

So endete meine erste Saison in einem Formelrennwagen mit dem 3.Platz in der DDR-Bestenermittlung und dem Aufstieg in die Leistungsklasse I.

Ich hatte es geschafft und gehörte von nun an zu den "ganz Großen" im Autorennsport. Dachte Ich!alt

Ganz schnell musste ich erfahren, dass in der LK I ein anderer Wind wehte. Selbst die, die damals aus meiner naiven Sicht nur "hinten rum fuhren", konnten plötzlich richtig gut Autofahren und es bedurfte großer Anstrengung, bei den Rundstreckenrennen unter die ersten Zehn zu kommen. Bei den Bergrennen lief es da schon besser und davon gab es ja jede Menge. Suhl, Zella Mehlis, Heuberg, Glasbach, Naumburg, Eisenach, Riestädt, Hundeshagen, Ilmenau, Heiligenstadt und Sonneberg, fast an jedem Wochenende war zu Ende der siebziger, Anfang achtziger Jahre irgendwo ein Bergrennen. Während die Nationalmannschaft zu den Pokalläufen der sozialistischen Länder reiste, feierten wir anderen bei irgendeinem Bergrennen nach dem Training manchmal bis zum Sonntagmorgen. Mancher musste sogar auf das Sonntagmorgentraining verzichten, da er noch nicht wieder nüchtern war oder eine Dorfschöne ihn nachts nicht hatte schlafen lassen. Geschlafen wurde übrigens meistens im Zelt, in irgendeinem Betriebsferienlager oder auch in der Turnhalle des Dorfes auf der Luftmatratze.

altMir gelangen in diesen Jahren einige gute Plätze, so z.B. beim Glasbachrennen 1977 der 2. Platz, Naumburg 1977 der 3. und einige andere. Bei den Rundstreckenrennen war es etwas schwieriger, 1978 war ich am Sachsenring und Schleiz jeweils 10ter, aber in den Folgejahren gab es mit dem altem HTS trotz allem Einsatz keinen Blumentopf mehr zu gewinnen. Es war einfach frustrierend, man riskierte Kopf und Kragen und hatte einfach keine Chance. Die Ausstattung des Autos mit einer MT-77 Karosse war nur rausgeworfenes Geld ( ca.2.500 Mark ), so dass ich am Ende der Saison 1979 mein Auto an den Dresdner Jürgen Meißner verkaufte und den Helm an den berühmten Nagel hängen wollte.

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